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Kurzinfo zum Schriftsteller "Novalis"
Novalis (Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg) *2. Mai 1772; † 25. März 1801.
Novalis sammelte das, was ihn selbst gebildet hatte, und reflektierte es, sah und zeichnete Zusammenhänge im Sinne einer allumfassenden Enzyklopädie der Künste und Wissenschaften. Diese Aufzeichnungen (1798/1799) werden als das „Allgemeine Brouillon“ bezeichnet.
- „Poesie ist die große Kunst der Konstruktion der transzendentalen Gesundheit. Der Poet ist also der transzendentale Arzt.
- Man sucht mit der Poesie, die gleichsam nur das mechanische Instrument dazu ist, innre Stimmungen, und Gemälde oder Anschauungen hervorzubringen – vielleicht auch geistige Tänze etc.
- Poesie = Gemüterregungskunst.
- Poesie ist Darstellung des Gemüts – der innern Welt in ihrer Gesamtheit“
- Triadenstruktur; Dem gesamten Werk liegt ein Bildungsgedanke zu Grunde („Wir sind auf einer Mission: Zur Bildung der Erde sind wir berufen“)
Vermittelt dass sich alles in einem stetigen Prozess befindet. Annäherung an die Harmonisierung von Mensch und Natur. Die romantische Triade, als die adäquate Darstellungsform, dass der beschriebene Moment genau der richtige (der günstigste) Zeitpunkt ist, der Augenblick der Krise, an dem sich entscheidet, welche Wendung der Lauf der Dinge nehmen wird. - Mystik; „Geistliche Lieder“, z. B. „Wenn alle untreu werden“ und „Wenn ich ihn nur habe“). Einzelne Lieder wurden Bestandteil lutherischer Gesangbücher.
- Lyrik; Hymnen an die Nacht (1800) als der Höhepunkt des lyrischen Schaffens Novalis und als bedeutende Dichtung der Frühromantik bezeichnet.
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